Schimmel durch feuchte Wände

Schimmelsporen erscheinen zunächst nur als optisches Problem. Aber gerade Schimmel an feuchten Wänden deutet in den meisten Fällen auf eine unzureichende Außendämmung hin – und damit auf ein größeres Problem. Was Sie tun können, wenn Sie Schimmel an der Wand entdecken oder unter der Wandfarbe oder der Tapete vermuten, erklären wir Ihnen.

Was kann ich bei Schimmel an der Wand tun?

Alles beginnt meistens mit einer einfachen Frage: „Ist das Schimmel an der Wand?“ Dazu muss man wissen, dass Schimmel nicht gleich Schimmel ist. Manchmal ist er mit dem richtigen Reiniger einfach zu beseitigen. Oder noch besser: Man lässt es gar nicht soweit kommen und beugt ihm mit einer richtigen Lüftung vor. Bei manchen Schimmelrisiken ist dies schon die Lösung. Z.B. oft bei Schimmel in der Küche oder im Bad. Hier können Sie mit regelmäßigen fünfminütigen Stoßlüftungen das Risiko für Schimmelbefall stark minimieren. Dabei sind kurze Stoßlüftungen wesentlich effektiver als ein gekipptes Fenster über eine längere Zeit. Hinzu kommt, dass eine kurze intensive Lüftung auch energetisch im Vorteil ist und Sie im Winter weniger heizen müssen, da der Raum nicht auskühlt. So einfach ist es bei Schimmelsporen, die von der Außenwand herrühren leider selten – vor allem, wenn Schimmel in Räumen auftaucht, die eigentlich nur geringer Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Dann muss der Schimmel nämlich andere Ursachen haben. Natürlich hilft es hier nicht, wenn Sie den Schimmel einfach mit Spezialfarbe überstreichen. Denn wenn die Quelle des Schimmels eine schlecht gedämmte und feuchte Außenwand ist, wird der Schimmel in jedem Fall wiederkehren. Auch wenn er noch nicht sichtbar ist, sollten Sie keine Zeit verlieren. Das heißt: Wenn Sie Schimmel hinter der Tapete vermuten, sollten Sie für eine Analyse ein Schimmelmessgerät einsetzen. Mit diesem können Sie sowohl die Luftfeuchtigkeit, als auch die Materialfeuchte bestimmen. Der optimale Wert um Schimmel vorzubeugen, liegt bei 55-60% und 21 Grad Temperatur. Zeigt das Schimmelmessgerät einen zu hohen Wert an und können Sie Lüftungsfehler ausschließen, sollten Sie sich Gedanken um bauliche Veränderungen machen z.B. um eine bessere Dämmung. 

Ein Schimmeltest hilft weiter

Es gibt aber auch Schimmeltests, die Ihnen eine gute Einschätzung der Lage ermöglichen. Der MELLERUD Schimmelpilz Test hilft ihnen als erster Indikator bei Schimmelbefall. Der Test nimmt Schimmelsporen aus der Umgebungsluft geschlossener Räume auf und macht es Ihnen ganz einfach, Ihre Wohnung auf Schimmelbefall zu kontrollieren. Um ein genaues Ergebnis zu erhalten, sollten Sie sich genau an die beiliegende Anleitung halten. Legen Sie den Schimmeltest zunächst an seinem Einsatzort ab. Nach der Test- und der Inkubationszeit, können Sie an dem Sporometer ablesen, wie viele Schimmelkulturen gewachsen sind. Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit dem Richtwert und schon erfahren Sie, wie ausgeprägt der Schimmelbefall ist. Anschließend können Sie Ihren Test auch für eine genauere Analyse an das Mikrobiologische Fachlabor schicken. Dieser Dienst ist kostenpflichtig und bietet Ihnen eine genaue Auswertung.

Fazit: Im Gegensatz zu Schimmel auf Fugen im Bad wird Schimmel an feuchten Wänden oft zu einem schwerwiegenderem Problem – vor allem, wenn er in Zimmern auftaucht, die eigentlich nicht täglicher Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Um das Problem genauer zu analysieren, können Sie ein Schimmelmessgerät einsetzen. Aber auch ein Schimmeltest kann Ihnen als erster Indikator behilflich sein. Warten Sie also nicht, bis aus dem Problemchen an der Wand ein Riesenproblem wird. Sind bauliche Veränderungen notwendig, lassen Sie sich von einem Fachmann beraten. Er kann beurteilen, ob z.B. die Dämmung der Außenfassade die geeignete Maßnahme zu Verhinderung von Schimmelbildung ist. So vermeiden Sie unnötige Ausgaben und schützen Ihre Gesundheit.

Schimmelpilz Test